Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg

 Karl-Siegberg Rehberg ist Professor an der Technischen Universität Dresden, an der er 1992 das Institut für Soziologie gründete und den Lehrstuhl „Soziologische Theorie, Theoriegeschichte und Kultursoziologie“ innehat. Als Schüler von Arnold Gehlen der RWTH Aachen, leitet er seit 1977 die Veröffentlichung seiner Gesammelten Werke. Er lehrte in Göttingen, Leipzig, Leyden, Rom, Neapel sowie in Paris an der  Ecole Pratique des Hautes Études. Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, welche er zwischen 2003 und 2006 leitete. Er beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit der Analyse der kapitalistischen Gesellschaft nach Zusammenbruch der DDR. Besonderes Interesse birgt für ihn die zeitgenössische Kunst in der DDR und nach der Wende. Zu seinen neuesten Werken zählen:

Kultur als Chance: Konsequenzen des demografischen Wandels (2011)

Abschied von Ikarus. Bildwelten in der DDR – neu gesehen (Ausstellungskatalog, Weimar, 2012)

Weitere Beiträge

Debatte

Kapitalismus und / oder Wohlstand?

//Fällt aus wegen Hochwasserdrohung in Dresden.// Der Blick der Soziologen Sind Wachstum und Wohlstand untrennbar miteinander verbunden oder kann es eine Steigerung oder auch nur Stabilisierung des Wohlstandes ohne Wachstum geben? Noch prinzipieller gefragt: Ist ein Kapitalismus ohne Wachstum möglich? 2009 empfahl der Stiglitz-Bericht, Wachstum nicht nur mittels des Bruttoinlandprodukts zu messen, sondern auch durch

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